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Erneuerbare Energien in der
Metropolregion Hamburg

Die Branche beschäftigt rund 30.800 Personen und erwirtschaftet über 5 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung. Sie wächst deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft - und stößt zugleich an Grenzen, die nicht technologischer Natur sind.

Auftraggeber  Cluster Erneuerbare Energien HamburgAbschluss  Juli 2026Datengrundlage  ENVIGOS-Modell, Bundesagentur für Arbeit, 196 befragte Organisationen

Die Metropolregion Hamburg hat sich zu einem der führenden Standorte der Energiewende in Deutschland entwickelt. Seit 2010 hat sich die Beschäftigung in der Branche der erneuerbaren Energien nahezu verzweieinhalbfacht, die Bruttowertschöpfung ist von einer auf 5,26 Milliarden Euro gestiegen. Mit rund 6,5 Prozent Wachstum pro Jahr legt die Branche etwa viermal so schnell zu wie die Gesamtwirtschaft der Region.

Die Studie zeigt aber auch, wo die nächste Phase hakt: Die Technologien gelten als verfügbar. Die Engpässe liegen in Genehmigungsverfahren, im Netzausbau, im Transfer von der Forschung in die Anwendung und im Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft.

Auf einen Blick

Drei Befunde, die die Lage zusammenfassen

Was der Branche am wichtigsten ist, wo die Wertschöpfung heute entsteht - und wie weit der Wasserstoffhochlauf hinter den politischen Zielen liegt.

Der wichtigste Standortfaktor ist zugleich der am schlechtesten bewertete
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Bei der Wertschöpfung ziehen die intelligenten Energiesysteme an der Windenergie vorbei
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Der Elektrolyse-Ausbau liegt auf allen drei Ebenen weit hinter den Zielen
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Die Studie im Detail

Drei Kapitel zum Erkunden

Jedes Kapitel bündelt seine Grafiken auf einer eigenen Seite.

Kapitel 1 · Wirtschaftliche Bedeutung  ·  3 Grafiken

Die Branche als Wachstumsmotor der Region

30.800Beschäftigte in der Branche, 2025

Beschäftigung und Bruttowertschöpfung der erneuerbare-Energien-Branche in der Metropolregion Hamburg, aufgeschlüsselt nach sieben Technologiebereichen - und die Sicht der Branche auf die Bedingungen am Standort.

Zum Kapitel: Die Branche als Wachstumsmotor der Region
Kapitel 2 · Forschung, Transfer, Kapital  ·  4 Grafiken

Starke Forschungsbasis, ausbaufähiger Transfer

18 %Anteil der Unternehmen an den Bundesfördermitteln

22 Wissenschaftseinrichtungen der Region arbeiten am Thema, 294,5 Millionen Euro Bundesfördermittel flossen zwischen 2021 und 2025 in Projekte mit ihrer Beteiligung. Beim Weg in die wirtschaftliche Anwendung zeigen sich Lücken.

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Kapitel 3 · Wasserstoff  ·  3 Grafiken

Ein Hub im Aufbau - mit stockendem Markthochlauf

46identifizierte Wasserstoffprojekte in der Region

Die Metropolregion verbindet Industrie, Hafen und Importlogistik und zählt zu den wichtigsten Wasserstoffstandorten Deutschlands. Der Markthochlauf wird derzeit vor allem durch Wirtschaftlichkeit und Regulierung gebremst, nicht durch Technik.

Zum Kapitel: Ein Hub im Aufbau - mit stockendem Markthochlauf

Daten & Methodik

Studie
Erneuerbare Energien und klimaneutrale Energieversorgung - Wirtschaftliche Lage und Entwicklungspotenziale der Branche in der Metropolregion Hamburg (Prognos AG / cruh21, Juli 2026)
Auftraggeber
Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)
Ökonomische Kennzahlen
Prognos-eigenes ENVIGOS-Modell, Sonderauswertung der Beschäftigtendaten der Bundesagentur für Arbeit für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, 2010 bis 2025
Unternehmensbefragung
Online-Befragung April bis Mai 2026, 196 teilnehmende Organisationen; die Zahl gültiger Antworten variiert je Themenblock
Innovationsanalyse
Förderkatalog des Bundes (Fökat) 2021 bis 2025; Start-up-Daten aus NetZero Insights
Hinweis zu Abbildung 5
Die Studie beschriftet die Segmente der Standortfaktoren nicht. Die hier gezeigten Anteile wurden aus der veröffentlichten Abbildung abgegriffen und gegen die im Studientext genannten Schwellenwerte geprüft.

Kontakt

Katharina Wilkskamp
Projektleitung Studie · Prognos AG
Web
prognos.com