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Starke Forschungsbasis, ausbaufähiger Transfer

22 Wissenschaftseinrichtungen der Region arbeiten am Thema, 294,5 Millionen Euro Bundesfördermittel flossen zwischen 2021 und 2025 in Projekte mit ihrer Beteiligung. Beim Weg in die wirtschaftliche Anwendung zeigen sich Lücken.

99,5 der 294,5 Millionen Euro entfallen auf die Grundlagenforschung Energie, mit deutlichem Abstand folgt die Sektorkopplung zur Wasserstofferzeugung mit 23,2 Millionen. Gemessen am bundesweiten Fördervolumen von 4,1 Milliarden Euro band die Region 7,1 Prozent der Mittel - bei einem Bevölkerungsanteil von 6,5 Prozent.

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Am erfolgreichsten bei der Einwerbung war die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg mit 14,2 Millionen Euro, gefolgt vom Fraunhofer ISIT, dem Helmholtz-Zentrum hereon, der Universität Hamburg und der Technischen Universität Hamburg - jede von ihnen mit mindestens 10 Millionen Euro.

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In absoluten Zahlen liegen die Metropolregion Hamburg (134 Start-ups) und Bayern (152) dicht beieinander. Bevölkerungsnormiert zeigt sich ein anderes Bild: München kommt auf 0,43 Start-ups je 10.000 Einwohner, Hamburg auf 0,24, die Metropolregion mit 0,09 etwa auf den Bundesdurchschnitt.

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13,3 Prozent der Start-ups in der Metropolregion verfügen über eine Venture-Capital-Finanzierung, in München sind es 38,5 Prozent. Die Studie ordnet den Anteil als Indikator für Skalierungsorientierung und Investorenattraktivität ein - nicht als Qualitätsmerkmal.

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Lesehinweis: Auf Unternehmen innerhalb und außerhalb der Metropolregion entfielen 53,1 Millionen Euro der Fördermittel - 18,0 Prozent. Die Studie wertet diesen Anteil als Indiz dafür, dass der Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft weiterer Unterstützung bedarf.
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Daten & Methodik

Studie
Erneuerbare Energien und klimaneutrale Energieversorgung - Wirtschaftliche Lage und Entwicklungspotenziale der Branche in der Metropolregion Hamburg (Prognos AG / cruh21, Juli 2026)
Auftraggeber
Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)
Ökonomische Kennzahlen
Prognos-eigenes ENVIGOS-Modell, Sonderauswertung der Beschäftigtendaten der Bundesagentur für Arbeit für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, 2010 bis 2025
Unternehmensbefragung
Online-Befragung April bis Mai 2026, 196 teilnehmende Organisationen; die Zahl gültiger Antworten variiert je Themenblock
Innovationsanalyse
Förderkatalog des Bundes (Fökat) 2021 bis 2025; Start-up-Daten aus NetZero Insights
Hinweis zu Abbildung 5
Die Studie beschriftet die Segmente der Standortfaktoren nicht. Die hier gezeigten Anteile wurden aus der veröffentlichten Abbildung abgegriffen und gegen die im Studientext genannten Schwellenwerte geprüft.

Kontakt

Katharina Wilkskamp
Projektleitung Studie · Prognos AG
Web
prognos.com